Allgemein
Pannenstart von Apples neuem Musiknetzwerk Ping
by julius on Sep.06, 2010, under Allgemein
Zwar zählt Apples neues Musiknetzwerk Ping zwar bereits 1,3 Millionen User, doch der Start von Ping wurde von einigen Pannen begleitet.
So kam es nicht nur zu einem Streit zwischen Facebook und Ping und daraus resultierend zu einer Aufhebung der Kooperation zwischen den beiden Netzwerken. Auch Spammer überrannten das neue Musikform, ungewünschte Werbekommentare mussten entfernt werden.
Ob sich Ping durchsetzt, bleibt vorerst abzuwarten. Zwar ist es eine beeindruckende Zahl, wenn sich innerhalb von 24 Stunden über eine Millionen neu Nutzer registrieren lassen, ob sich allerdings die 160 Millionen User des iTunes-Stores alle registrieren, ist fraglich. Das neue Musiknetzwerk dient dazu, seine Musikkäufe zu publizieren, Rezensionen zu schreiben und sich über Konzerte und Künstler zu unterhalten.
Apple jedenfalls scheint sein Netzwerk etwas zu früh online gebracht zu haben, denn die Liste der Kinderkrankheiten ist noch länger: neben Spam, dem Streit mit Facebook sorgte zum Beispiel ein gefaktes Profil von Steve Jobs und einige „Blindtext“-Textfelder auf der Website für Irritationen.
Google eröffnet eigenen Musik-Store zu Weihnachten
by julius on Sep.06, 2010, under Allgemein
Google beginnt seine Offensive gegen Apples Musik-Store iTunes bereits noch dieses Jahr. Die Verhandlungen mit den Plattformen seien bereits soweit fortgeschritten, dass nur noch wenige Details geklärt werden müssen.
So steht Google kurz davor, seinen eigenen Musik-Store aufzumachen. Das Ganz könnte Erfolg haben: die Plattenfirmen haben Google jedenfalls den roten Teppich ausgerollt, schließlich erhoffen sich die Vertriebe verbesserte Absatzmärkte für ihre Musik durch den Start eines neuen Online-Stores.
Gekauft werden kann die Musik entweder direkt über das Onlineportal oder mobil mit jedem Handy, dass mit Googles Android ausgestattet ist. Gerade vom mobilen Geschäft erhofft man sich große Umsätze. Android-Handys, so die Schätzungen, werden bald das iPhone überholen und würden dann eine wichtige Säule beim Kauf von Mp3’s über das Internet darstellen.
Neues für die Ohren auf der IFA
by Kati on Aug.23, 2010, under Allgemein, Technik
Auf der bevorstehenden IFA gibt es wieder einiges auf die Ohren. Viele Hersteller von Soundgeräten entwickeln und produzieren vermehrt mobile Klangwandler, die an Geräte wie mp3 Player, Smartphones und Notebooks angeschlossen werden können. Der moderne Musikgenuss geht immer mehr weg von der klassischen Stereoanlagen hin zu mobilen Endgeräten und dem Hören in der Öffentlichkeit.
Die beliebte Firma Sennheiser stellt auf der IFA einen Kopfhörer (PXC 360 BT) sowie ein Headset (MM 550 Travel) mit Bluetooth Anbindung vor. Diese zwei Neuheiten lassen sich problemlos mit Musik- und Videospielern verbinden, können jedoch auch mit einem beigefügtem Kabel angeschlossen werden. Erstmalig hat Sennheiser die Bedienelemente an der Kopfhöreraußenseite angebracht.
Der Hersteller Bowers&Wilkins präsentiert auf der IFA sein erstes paar Kopfhörer, das P5. Durch ein spezielles Anschlusskabel lassen sich sogar iPod und iPhone Modelle ansteuern. Besonderer Tragekomfort wird durch die Ohrpolster aus neuseeländischem Schafsleder versprochen.

© David / PIXELIO
Auch die Firma Beyerdynamic hat ein neues paar Kopfhörer entwickelt. Das Modell T5p kommt mit einer sagenhaften Klangqualität daher, sodass selbt komprimierte mp3 Dateien und schwache Musikplayer zu neuer Tonqualität erhoben werden. Das Anschlusskabel ist auf 1,20 Meter ausgelegt und damit für den mobilen Einsatz angedacht.
Für den Musikgenuss in den eigenen vier Wänden wurden ebenfalls verbesserte Hifi- Computerlautsprecher für den Anschluss an das Notebook entwickelt. Diese kommen trotz ausbalancierter Basswiedergabe ohne Subwoofer aus und können per USB, Chinch-Anschluss oder Klinkenbuchse angeschlossen werden. Die IFA findet vom 03- 08. September in den Messehallen Berlin statt. Gefunden unter spiegel.de
Messe „Elektronische Atmosphären“ öffnet am Wochenende die Türen
by julius on Aug.19, 2010, under Allgemein
Am Wochenende beginnt in Dortmund und Essen die Messe „Elektronische Atmosphären“. Wer wissen will, wie ein menschliches Haar klingt oder wie es sich anhört, wenn Wasser gefriert, der sollte die Messe einmal besuchen.
Die Messe „Elektronische Atmosphären“ soll Besucher zu einem neuen Blick auf die Welt verhelfen. An insgesamt fünf Standorten in Dortmund und Essen sind die Klang-, Video-, und Lichtinstallationen zu besichtigen. Die Messe wird im Rahmen des Medienkunst-Festivals ISEA2010 Ruhr veranstaltet.
In Dortmund sind die Themenschwerpunkte Ökologie und Klang. So gehört die Klangskulptur „Permafrost“ des Künstlers Aernoudt Jacobs aus Belgien zu den Highlights der Ausstellung. In seinem Werk setzt sich der Belgier mit der Beziehung zwischen Natur und Technik auseinander. In der Installation wird das regelmäßige schmelzen und gefrieren lassen von Wasser akustisch hörbar gemacht, wodurch diese natürlichen Prozesse dem Betrachter auf eine ganz neue Weise zugänglich gemacht werden sollen.
Die deutsche Künstlerin Verena Friedrich macht in ihrer Installation „Transducers“ Haare akustisch fassbar: dabei werden Haare, eingefasst in Glaskolben zum Schwingen gebracht und erzeugen jeweils einen ganz individuellen Klang.
Ein anderes Sounderlebnis machen die Künstler Eve Arpo und Riin Rõõs aus Estland möglich: bei ihrer 24-Stunden-Aktion „You Must Relax – Ein Tag ohne Handy“ können Passanten ihr Handy für einen Tag abgeben. Diese werden dann an einen Baum gehängt und können nach belieben von ihren Besitzern angerufen werden. Die Künstler erhoffen sich dadurch ein farbenfrohes Klingelkonzert.
3D als neue Herausforderung für Filmemacher
by Kati on Aug.18, 2010, under Allgemein
Als der Tonfilm Ende der 20er Jahre eingeführt wurde, bedeutete dies einen Meilenstein in der Kinogeschichte. Mit der 3D Technik ist es jetzt genauso. Sie ist nicht mehr aufzuhalten und zwingt Filmemacher und alle, die mit dem Medium Film zu tun haben, zum Umdenken. Zwar sind uns 3D Filme bislang nur von Animationsfilmen bekannt, es wird jedoch in Zukunft immer mehr davon geben, bis Filme ohne diese zusätzliche Ebene garnicht mehr produziert werden, so Ludger Pfanz, Professor an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe.
3D Filme werden mittels Stereokameras aufgenommen die dann als Raumbildprojektion wiedergegeben werden. Die Zuschauer müssen eine sogenannte Polarisationsbrille tragen, die dem Auge vorgaukelt räumliche Tiefe zu sehen. Der Kinohit “Avatar” hat zwar den 3D Stein endgültig ins Rollen gebracht, der erste war er jedoch nicht. Bereits 1954 drehte Alfred Hitchcock seinen Film “Bei Anruf Mord” in einer 3D Technik.
Mit der Produktion von 3D Filmen könnten auch kleinere Sparten und Genres wieder zu neuem Leben entdeckt werden. Der deutsche Regisseur Wim Wenders sieht in der 3D Technik sogar die Sicherung und Zukunft des Dokumentarfilms. Momentan arbeitet er an seinem ersten dreidimensionalen Dokumentarfilm “Pina”. Die 3D Technologie kann dem Film und dem Kino zu neuem Aufschwung verleihen. Vorausgesetzt man erkennt sein Potenzial. Gefunden unter zeit.de.
Mp3-Player zu laut: Jeder vierte Jugendliche hat Hörschaden
by julius on Aug.14, 2010, under Allgemein, Technik
Eine Studie der Techniker Krankenkasse offenbart: jeder vierte Jugendliche zwischen 16 und 25 Jahren leidet an einem Hörschaden. Hauptgrund dafür sei zu lautes Musikhören über einen Mp3-Player.
Dauerhafte Schäden am Gehört drohen dann, wenn über einen längeren Zeitraum mehr als 85 Dezibel auf die Ohren wirken. Es beginnt ein Teufelskreis: weil die Jugendlichen durch die laute Musik schlechter Hören, wird der Lautstärkeregler kurzerhand nach oben gedreht. Fiepen und Rauschen auf den Ohren sind typische Folgen der lauten Beschallung. Treten die Geräusche regelmäßig auf, kann ein Hörschaden angenommen werden.
Um etwaigen Schäden vorzubeugen, rät die Krankenkasse dazu, die Lautstärke nie ganz aufzudrehen und den Ohren Ruhepausen zu geben. Nach einer Stunde sollte pausiert werden, dass Gehört hat Zeit, sich von den Belastungen zu erholen.
Video Killed The Radio Star: Buggles verkünden Wiedervereinigung
by julius on Aug.12, 2010, under Allgemein, Musikkultur
Mit ihrem Hit „Video Killed The Radio Star“ wurde die Londoner Wave-Band „The Buggles“ zu absoluten Weltstars. Allerdings nur für kurze Zeit, denn ihr Single-Debut war dann auch ihr einziger Welthit. Immerhin, ihr Song wurde als erstes Musikvideo der Geschichte auf MTV ausgestrahlt.
Jetzt verkündeten zwei der Bandmitglieder eine Neuauflage der Buggles – noch dieses Jahr soll es anlässlich einer Charité-Veranstalltung ein Konzert in London geben. Gründungsmitglied Geoff Downes hat die Gruppe 1981 wegen musikalischer Differenzen verlassen. Zur Band gehörte ebenfalls der heutige Musikmanager Trevor Horn, der Stars wie Tina Turner, die Pet Shop Boys oder Robbie Williams produzierte.
Keyboarder Keyboarder (57) Geoff Downes und Original-Mitglied Trevor Horn (61) wollen nun am 28. September ein Konzert unter dem Namen „The Buggles“ geben. Ein Album oder eine Tournee sind allerdings noch nicht geplant.
Trend zu illegalen Musik-Downloads schädigt Musikindustrie
by julius on Aug.05, 2010, under Allgemein
Zwar konnte die Musikindustrie was die Umsatzeinbrüche im Jahr 2009 anging aufatmen, Grund zur Freude gibt es dennoch nicht. Der Trend zu kostenlosen und meist illegalen Musik-Downloads schadet der Musikindustrie weiterhin.
Der Bundesverband der Musikindustrie (BVMI) gab an, im vergangenen Jahr 2009 einen Umsatzeinbruch von rund 2,1 Prozent verbuchen zu müssen. Damit erreiche die Musikindustrie ein Umsatzplus von 1,803 Milliarden Euro und kann sich im Vergleich zu den Horror-Jahren 2004 und 2005 etwas verbessern. Gerade im Bereich der Musikdownloads konnten die Gewinnmargen verbessert werden: mit 34,6 % Gewinn im Vergleich zum Vorjahr 2008 zeichnet sich hier ein deutlicher Trend ab, die neuen Mp3-Shop-Angebote kommen bei den Kunden an.
Stabilität sorgt der große Absatz an Audio-CDs in der deutschen Musikindustrie. Mit einem Absatz von 147,3 Millionen Euro liefert sich Deutschland einen Kampf mit Großbritannien um die Vormachtstellung im europäischen Musikmarkt. Auch die Schallplatte erlebt ein Comeback und bescherte der Musikindustrie erstmals wieder einen Gewinn von über eine Millionen Euro.
Zwar konnte die Musikindustrie auch im Mp3-Bereich einen Gewinn von 118,3 Millionen verbuchen, dennoch bereitet der Trend zu illegalen Musik-Downloads der Branche Kopfschmerzen. Zwar sanken die illegalen Downloads von 316 Millionen 2008 auf 258 Millionen im Jahr 2009, die wirtschaftlichen Strukturen hierdurch jedoch weiter gefährdet. So habe die Musikindustrie rund 40% an Arbeitsplätzen und Umsätzen einbüßen müssen.
Loveparade: Duisburg verteilt kostenlosen Gehörschutz
by julius on Jul.22, 2010, under Allgemein
Am kommenden Wochenende ist es wieder soweit. In Duisburg startet die Loveparade, die Stadt wird zur Techno-Hochburg Deutschlands. Dabei sind die Raver überlange Zeiten hinweg teilweise extremen Dezibelzahlen ausgesetzt. Damit die Party nicht zu dauerhaften Gehörschädigungen führt, verteilt das Unternehmen GEERS Hörakustik 10.000 Paar Gehörschutzstöpsel kostenlos an die Partygäste. Durch das Tragen der kleinen Schaumstoff-Stöpsel reduziert sich die Lautstärke um bis zu 24 Dezibel – dies allerdings auf Kosten des Musikgenusses. Wer seine Ohren schützen, aber nicht auf den satten Klang der elektronischen Beats verzichten möchte, der sollte sich einen speziell angefertigte Filtergehörschutz zulegen. Das ist zwar etwas teurer, die speziellen Schützer filtern die Frequenzen jedoch gleichmäßig, so dass optimaler Musikgenuss ohne Qualitätsverlust möglich ist.
i-Dosing: Die neue digitale Droge aus dem Netz
by julius on Jul.22, 2010, under Allgemein
Die einen nehmen Pülverchen und Pillen, um sich in einen Rausch zu versetzen, die anderen versuchen es mit Musik. Das Musik manche Menschen in ekstatische Zustände versetzt, ist bekannt, der neuste Trend aber soll gezielt zu einem digitalen Musikrausch führen.
i-Dosing heißt die neue digitale Mp3-Droge, die einen in narkotische, berauschende Zustände versetzen soll. Gibt man bei YouTube „i-Dosing“ ein, findet man zahlreiche Videos junger Menschen, die unter Einfluss der neuen Musik ihren digitalen Rausch ausleben.
Um den Rausch zu erlangen, laden sich die Jugendlichen spezielle Mp3-Beats aus dem Netz herunter, die – über Kopfhörer gehört – den Rausch auslösen sollen. Schuld daran sollen so genannte binaurale Beats sei – ein Effekt, den der deutsche Physiker Heinrich Wilhelm Dove bereits im Jahr 1839 entdeckte. Das Prinzip der binauralen Beats funktioniert dabei so: Über einen Kopfhörer werden zwei unterschiedliche Beats gespielt, die aber eine gemeinsame Frequenz haben. Das Gehirn suggeriert dabei, dass man nur einen einzigen pulsierenden Beat höre, das rauschartige Gefühl breitet sich aus. Manche sprechen sogar davon, der Rausch sein ähnlich ekstatisch wie die Einnahme von Ecstasy.
Das die binauralen Beats tatsächlich einen chemisch erklärbaren Rauschzustand auslösen, erscheint logisch nicht plausibel. Das Musik allerdings dazu dienen kann, intensive Gefühlszustände beim Menschen hervorzurufen, ist allseits bekannt. Dennoch warnen in den USA Elternverbände bereits davor, dass Jugendliche i-Dosing als Einstiegsdroge missbrauchen und über die digitale Mp3-Droge zu härteren Drogen gelangen. Aha!
Wer sich selbst übzeugen will: i-Dosing: Psychedelic Sound