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E-Reader jetzt auch von deutschen Händlern
by Kati on Sep.06, 2010, under digitale Kultur
Die internationale Funkausstellung in Berlin offenbart allerhand Neues. Neben technischen Innovationen rund ums Bügeleisen mit Pferdestärke und Internet Tv, dominieren ganz eindeutig flache, digitale Geräte die so gut wie alle Besucher zumindest zum Austesten in den Händen halten: Tablet PCs und elektronische Lesegeräte. Die Digitalisierung des Büchermarktes geht stetig vorran.
Jetzt trauen sich auch endlich zwei deutsche Internet Buchhändler an die E-Reader heran. Die Unternehmen Thalia und Libri möchten noch in diesem Herbst eigene elektronische Lesegeräte entwickeln, um auf dem rasant wachsenden Markt mitzumischen. Der E-Reader von Thalia soll “Oyo” heißen und ist ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Elektronokkonzern Medion, der auch etliche andere digitale Geräte produziert. Das Unternehmen Libri bringt den E-Reader „LumiRead“ in Kooperation mit Acer auf dem Markt. Beide sollen zunächst mittels Hotspots online gehen können. Im Winter diesen Jahres soll noch die Mobilfunkkomponente hinzukommen.
Der Markt an E-Reader ist hart umkämpft. Das Kindle von Amazon und das iPad von Apple zeigen auf, in welche Richtung die Lesegeräte gehen. Da ständig neue Versionen von E-Reader hinzukommen und der Absatz noch zu wünschen lässt, werden die Preise immer günstiger. So gut wie jedes Unternehmen hat Angst bei der Digitalisierung des Buchmarktes hinten dran zu stehen, doch noch geht der Verkauf eher schleppend vorran.
Google will Mails nach Wichtigkeit sortieren
by Kati on Sep.03, 2010, under digitale Kultur
Nachdem das Unternehmen Google seinen Dienst Google Voice ins Postfach integriert hat, werden weitere Details über neue Funktionen veröffentlicht. So möchte Google Mail demnächst den Posteingang nach Wichtigkeit sortieren, um seine Kunden zu entlasten. Google geht davon aus, dass die Flut an Mails stetig zunimmt und das dieser Dienst daher dankend angenommen wird.
Die Funktion, die sich “Priority Box” nennt, sei jedoch optional. Wer sie integriert, der könne nach Angaben von Testern sechs Prozent der Zeit einsparen, die sonst fürs persönliche Postfach draufgeht. Die Mails werden hierbei nach “Wichtig”, “Markiert” und “Alles Andere” eingeteilt. Es ist zudem möglich eigene Kategorien zu erstellen und Filter anzugeben. Google teilt die ankommenden Mails dann den Kategorien zu. Anhand von Schlagwörtern, Häufigkeit, Antworten und Mailinglisten, trifft Google dann die Entscheidung über die Wichtigkeit der Mail. Liegt Google falsch kann der Benutzer die Einteilung manuell verändern. Weiterhin lernt Google im Laufe der Zeit hinzu und arbeitet immer präziser.
Die Sortierungen nach Wichtigkeit scheinen immer beliebter zu werden. Auch Social Networking Plattformen integrieren mittlerweile Filter um Inhalte besser einordnen zu können. Näheres unter zeit.de.
Google macht Skype Konkurrenz
by Kati on Aug.27, 2010, under Technik
Google dringt in den Bereich der Internet-Telefonie vor. In den USA kann man neuerdings via Google Mail innerhalb der USA und Kanada kostenfrei telefonieren. Die beiden Dienste Google Mail und Google Voice wurden zusammengelegt und ermöglichen nun ein Telefonieren auf Handys und Festnetztelefone aus dem Postfach heraus. Ebenso können Anrufe empfangen werden. Das Prinzip funktioniert via VoIP (Voice over IP) und macht damit dem Unternehmen Skype Konkurrenz. Skype dominiert momentan die Internet-Telefonie.
Wer via Google Mail internationonal Anrufe tätigen möchte, der muss eine geringe Gebühr bezahlen. Da ein Anruf aus den USA ins deutsche Festnetz gerade mal zwei Cent kostet, wird den traditionellen Telekommunikationsanbietern wohl bald die Puste ausgehen. Auch aufgrund von zunehmenden Flatrates bei Mobilfunkanbietern, werden immer weniger Festnetzanschlüsse angemeldet. Durch die zunehmenden Angebote der Internet-Telefonie wird der Druck noch größer. Es wird sich zeigen welcher Internet-Telefonie Anbieter sich langfristig durchsetzen wird.
Digital Divide – Informationsgesellschaft nicht für alle
by Kati on Aug.24, 2010, under digitale Kultur
In Deutschland sind 72 Prozent der über 14jährigen online. Das sind fast 50 Millionen Bürger. Einen Zugang zum Internet zu haben, bedeutet Teil der Informationsgesellschaft zu sein. Doch es existiert immer noch eine digitale Bildungskluft, die im Fachjargon “Digital Divide” genannt wird. Gemeint ist hiermit der digitale Ausschluss von immerhin knapp 18 Millionen Menschen; Menschen ohne Computer oder ohne eigenen Internetzugang.
Besonders in Zeiten, in denen zunehmend alle Lebensbereiche ins Internet verlagert werden, wird diesen Menschen der Zugang zur Informationsgesellschaft verwehrt. Diese Bevölkerungsgruppe zeichnet sich oft durch ein niedriges Bildungsniveau, ein fortgeschrittenes Alter oder Erwerbslosigkeit aus. So besteht ein großer Anteil dieser Bevölkerungsgruppe aus Hartz IV Empfängern oder aus Menschen mit Migrationshintergrund. Um ihnen zu helfen tut die Bundesregierung erstaunlich wenig. So wurde erst im Frühjahr diesen Jahres entschieden, dass Hartz IV Empfängern kein eigener PC bezahlt wird. Doch wie sollen Erwerbslose aktuell informiert sein welche Stellen frei sind oder eine Onlinebewerbung schreiben können? Gerade die unzähligen Onlinejobbörsen und Portale wie Xing bieten erweiterte Möglichkeiten einen Job zu finden.
Zum Glück gibt es viele freie Träger und Vereine die ehrenamtlich helfen, um mehr Menschen an der Informationsgesellschaft teilhaben zu lassen. So gibt es beispielsweise in Berlin Neukölln eine Schreibwerkstatt des agens e.V. Hier lernen Bedürftige offizielle Schreiben zu verfassen, Onlinebewerbungen zu erstellen und mit dem Computer und dem Internet umzugehen. Die Nachfrage ist groß, etwa 400 Personen kommen regelmäßig zur Schreibwerkstatt. In einer Seniorenfreizeitstätte im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg werden regelmäßig Internetkurse für Senioren angeboten. Diese sind dem Medium Internet nämlich aufgeschlossener als man denkt. Zwar ist der Wissensstand der Teilnehmer sehr unterschiedlich, trotzdem entdecken auch Senioren die individuellen Vorzüge des privaten Internetgebrauchs.
Diese vielen kleinen Projekte zur Medienkompetenz sind verdammt wichtig um dem Digital Divide in Deutschland den Kampf anzusagen und jedem Bürger dem Zugang zur Informationsgesellschaft zu eröffnen. Nähere Informationen unter zeit.de.
Neues für die Ohren auf der IFA
by Kati on Aug.23, 2010, under Allgemein, Technik
Auf der bevorstehenden IFA gibt es wieder einiges auf die Ohren. Viele Hersteller von Soundgeräten entwickeln und produzieren vermehrt mobile Klangwandler, die an Geräte wie mp3 Player, Smartphones und Notebooks angeschlossen werden können. Der moderne Musikgenuss geht immer mehr weg von der klassischen Stereoanlagen hin zu mobilen Endgeräten und dem Hören in der Öffentlichkeit.
Die beliebte Firma Sennheiser stellt auf der IFA einen Kopfhörer (PXC 360 BT) sowie ein Headset (MM 550 Travel) mit Bluetooth Anbindung vor. Diese zwei Neuheiten lassen sich problemlos mit Musik- und Videospielern verbinden, können jedoch auch mit einem beigefügtem Kabel angeschlossen werden. Erstmalig hat Sennheiser die Bedienelemente an der Kopfhöreraußenseite angebracht.
Der Hersteller Bowers&Wilkins präsentiert auf der IFA sein erstes paar Kopfhörer, das P5. Durch ein spezielles Anschlusskabel lassen sich sogar iPod und iPhone Modelle ansteuern. Besonderer Tragekomfort wird durch die Ohrpolster aus neuseeländischem Schafsleder versprochen.

© David / PIXELIO
Auch die Firma Beyerdynamic hat ein neues paar Kopfhörer entwickelt. Das Modell T5p kommt mit einer sagenhaften Klangqualität daher, sodass selbt komprimierte mp3 Dateien und schwache Musikplayer zu neuer Tonqualität erhoben werden. Das Anschlusskabel ist auf 1,20 Meter ausgelegt und damit für den mobilen Einsatz angedacht.
Für den Musikgenuss in den eigenen vier Wänden wurden ebenfalls verbesserte Hifi- Computerlautsprecher für den Anschluss an das Notebook entwickelt. Diese kommen trotz ausbalancierter Basswiedergabe ohne Subwoofer aus und können per USB, Chinch-Anschluss oder Klinkenbuchse angeschlossen werden. Die IFA findet vom 03- 08. September in den Messehallen Berlin statt. Gefunden unter spiegel.de
Netbook vs. Tablet PC
by Kati on Aug.19, 2010, under Technik
Durch die Einführung von immer mehr Tablet PCs a`la iPad bekommen Netbooks immer mehr Konkurrenz. Beides sind kleine handliche Geräte mit denen sich unterschiedliche Anwendungen bearbeiten lassen. Doch welches Gerät ist für welche Anwendung besser geeignet?
Momentan gibt es noch relativ wenig Konkurrenz für das iPad. Doch mehrere Computerhersteller arbeiten derzeit eifrig an eigenen Tablet PCs, die spätestens nächstes Jahr auf den Markt kommen sollen. Welches Gerät für einen am besten geeignet ist, hängt davon ab, für was man das Gerät benötigt, so Florian Müssig von der Fachzeitschrift “c’t”. Für Spieler sei das iPad wegen seiner Multitouch Oberfläche besser geeignet als das kleine Trackpad eines Netbook. Ebenso ist der Bildschirm des iPad deutlich besser als der eines Netbook. Vielleser sollten daher lieber die Tablet PC Variante wählen.
Wer jedoch viel Speicherplatz benötigt, der ist mit einem Netbook besser bedient, da diese Festplattenspeicher von 120 bis 250 Gigabyte besitzen. Das iPad besitzt lediglich zwischen 16 und 64 Gigabyte Speicher. Ein weiterer Nachteil ist hier, dass durch das Fehlen einer USB Schnittstelle das Anschließen externen Speichermedien ausgeschlossen ist.
Wer effektiv mit dem Gerät arbeiten möchte, der sollte sich wohl eher auf ein Netbook konzentrieren. Für das Konsumieren von schnellen Inhalten ist das iPad jedoch besser geeignet. Die verschiedenen Vor- und Nachteile von Tablet PCs die bisher auf dem Markt sind, nutzen andere Computerhersteller um ihre eigenen Geräte zu optimieren. So werden momentan Tablet PCs entwickelt, die externe Schnittstellen besitzen und Netbooks mit besser Auflösung und Rechnerleistung. Man darf die Anfangsfrage wohl in einem Jahr neu stellen. Mehr unter spiegel.de.
Popkomm
by Kati on Aug.18, 2010, under Musikkultur
Die Popkomm kommt zurück. Nachdem die Fachmesse für Musik und Unterhaltung letztes Jahr pausiert hat, wird sie dieses Jahr im September wieder ihre Toren für Besucher und Fachleute öfnnen. In drei Wochen, vom 08. bis 10.09, soll sich auf dem Gelände des stillgelegten Berliner Flughafens Tempelhofs die Musikbranche treffen können.
Es ist nicht nur der Ort der Fachmesse neu, nein auch das Konzept der Popkomm wurde überarbeitet. In Zeiten der schwindenden Umsätze durch Tonträger müssen andere Wege gefunden werden um sich über Wasser zu halten. Deshalb findet die Popkomm im Rahmen der Berlin Music Week statt, die neben zahlreicher Konzerte und kreativer Events auch Diskussionsforen zur Zukunft der Musikbranche sowie lokalpolitischer Themen anbietet. Ebenso ist das Berlinfestival in die Berlin Music Week eingebettet.
Eine weitere Veränderung der Popkomm ist die Öffnung für den Konsumenten. Musikliebhaber und damit potenziellle Käufer können eine eigens für sie errichtete Halle umsonst betreten und in der “Popkomm Music City” stöbern. Weiterhin soll es auch einen Publikumstag geben, damit die Branche den Kontakt zum Fan nicht verliert.
Wer allerlei akustisches erwartet, der sollte sich in dem Zeitraum in Kreuzberg genauer umschauen. Neun von insgesamt elf Bühnen sind in Kreuzberg zu finden, auf denen vorrangig kleinere und noch unbekannte Bands spielen werden. Berlin eignet sich laut dem Geschäftsführer der Popkomm, Ralf Kleinhenz, sehr gut um jungen Künstlern und kleinen Labels eine Chance zu geben. Denn Musik ist an jeder Ecke zu finden und verbindet die unterschiedlichsten Menschen der Stadt miteinander.
In den letzten zehn Jahren hat sich in Berlin sowieso wahnsinnig viel in der Musikindustrie getan. Die Anzahl der Musikfirmen und ansässigen Labels hat sich verdoppelt und die der Clubs sogar verdreifacht. Bereits seit den 90ern ist Berlin neben internationaler Metropolen wie Chicago und London in Sachen elektronischer Musik ganz vorn dabei.
3D als neue Herausforderung für Filmemacher
by Kati on Aug.18, 2010, under Allgemein
Als der Tonfilm Ende der 20er Jahre eingeführt wurde, bedeutete dies einen Meilenstein in der Kinogeschichte. Mit der 3D Technik ist es jetzt genauso. Sie ist nicht mehr aufzuhalten und zwingt Filmemacher und alle, die mit dem Medium Film zu tun haben, zum Umdenken. Zwar sind uns 3D Filme bislang nur von Animationsfilmen bekannt, es wird jedoch in Zukunft immer mehr davon geben, bis Filme ohne diese zusätzliche Ebene garnicht mehr produziert werden, so Ludger Pfanz, Professor an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe.
3D Filme werden mittels Stereokameras aufgenommen die dann als Raumbildprojektion wiedergegeben werden. Die Zuschauer müssen eine sogenannte Polarisationsbrille tragen, die dem Auge vorgaukelt räumliche Tiefe zu sehen. Der Kinohit “Avatar” hat zwar den 3D Stein endgültig ins Rollen gebracht, der erste war er jedoch nicht. Bereits 1954 drehte Alfred Hitchcock seinen Film “Bei Anruf Mord” in einer 3D Technik.
Mit der Produktion von 3D Filmen könnten auch kleinere Sparten und Genres wieder zu neuem Leben entdeckt werden. Der deutsche Regisseur Wim Wenders sieht in der 3D Technik sogar die Sicherung und Zukunft des Dokumentarfilms. Momentan arbeitet er an seinem ersten dreidimensionalen Dokumentarfilm “Pina”. Die 3D Technologie kann dem Film und dem Kino zu neuem Aufschwung verleihen. Vorausgesetzt man erkennt sein Potenzial. Gefunden unter zeit.de.
Mashups für Jedermann
by Kati on Aug.13, 2010, under digitale Kultur
Mashups sind Medieninhalte die Daten und Kartenmaterial miteinander kombinieren. Der Begriff stammt ursprünglich aus der Musik und bedeutet soviel wie Remix. Im Zuge der Web 2.0 Innovationen kam der Begriff nach Deutschland und bezeichnet seitdem die Kombination verschiedenster Medieninhalte. Diese werden in Mashups mittels offener Programmierschnittstellen (APIs) kombiniert, bearbeitet und zur Verfügung gestellt.
Mashups werden schon seit langem in Immobilienbörsen und Branchenbüchern genutzt um Adressen und Bewertungen miteinander zu verknüpfen. Doch neuerdings entstehen immer mehr Anwendungen die neue informative Möglichkeiten für Privatpersonen schaffen. Folgend sollen ein paar von ihnen vorgestellt werden:
1. Das Mashup und Pilotprojekt Frankfurt Gestalten soll es den Bürgern Frankfurt am Mains ermöglichen die Lokalpolitik der eigenen Stadt mitzugestalten. Auf interaktiven Landkarten werden Daten der Stadt gesammelt zu denen sich die Bürger austauschen und partizipieren können.
2. Das Mashup Wahl Vision visualisiert hingegen die Online Aktivitäten deutscher Politiker. In Echtzeit werden Posts, Tweets, Blogs und Youtube Videos von Politikern die auf wahl.de eingetragen sind, auf einer Karte angezeigt. Sortiermöglichkeiten wie nach Bundesland oder Partei schaffen individuelle Informationsbeschaffung.
3. Das Global Incident Map ist ein Mashup, welches globale Ereignisse wie Anschläge und Naturkatastrophen auf der Welt visualisiert und Hintergrundinformationen durch aktuelle Statistiken schafft.
4. Ein etwas anderes Mashup ist Mundraub.org. Hier werden Daten gesammelt an welchen Orten man sich hemmungslos von Äpfelbäumen und Beerensträuchern bedienen kann. Jeder kann seine Empfehlungen mit anderen Nutzern teilen.
5. Auf Bikemap können Radfahrfetischisten ihre Lieblingsstrecken eintragen und mit anderen teilen und bewerten. Es sind Informationen über Streckenprofil und Straßenbeschaffung genauso vertreten wie Veröffentlichungen zu öffentlichen Events.
Unzählige Mashups zeigen wie hoch der Nutzen dieser Karten sein kann, wenn viele Teilnehmer sich an der Gestaltung dieser aktiv beteiligen. Da mittlerweile auch viele Smartphones Geodaten integriert haben, werden die Anwendungen in allen Interessenbereichen immer beliebter. Gefunden unter zeit.de.
Freunde mieten – RentAFriend machts möglich
by Kati on Aug.12, 2010, under digitale Kultur
Im Internet gibt es bekanntlich allerlei Kurioses zu finden. Mit dem sozialen Netzwerk RentAFriend ist wieder etwas neues hinzugekommen. Auf dieser Plattform kann man sich Freunde mieten.
Die amerikanische Plattform wurde letzten Herbst in New Jersey gegründet und sieht sein Konzept darin, Freundschaftsdienste anzubieten. So kann man sich ein Profil anlegen, sich selbst beschreiben und angeben wieviel man pro Stunde als Freund nimmt. Mittlerweile sind weltweit 200.000 Menschen angemeldet, 2003 beziehen eine kostenpflichtige Mitgliedschaft. Denn man kann sich zwar umsonst durch die verschiedenen Profile klicken, wer jedoch mit den ausgewählten Personen Kontakt aufnehmen möchte, der muss ungefähr 20 Euro Gebühr im Monat zahlen. Firmengründer Scott Rosenbaum sieht in der Vermietung von Freunden einen immer stärker werdenden Bedarf. In Zeiten der Mobilität und von kurzweiligen Arbeitsprojekten wünschen sich gerade Geschäftsleute die viel unterwegs sind, in der Ferne eine persönliche Stadtführung oder eine Begleitung ins Theater oder Kino.
Die Idee von RentAFriend stammt ursprünglich aus Japan. Dort gibt es seit vier Jahren ein Unternehmen welches Personen für festliche Anlässe wie Hochzeiten oder Familienfeiern vermietet. Die Vermietung von Freunden setzt sich scheinbar immmer mehr durch und so melden sich vermehrt Personen auch aus Großbrittanien und Deutschland auf dem Portal an um sich als Freund gegen Entgeld anzubieten. Der Stundenlohn für den neuen Freund beträgt oft zwischen 15 und 30 Euro. Die bereits angemeldeten Personen geben an, dass sie Spaß daran haben Menschen zu helfen, sie allerlei Neues erleben und sich im Vorfeld der Treffen erstmal telefonisch verständigen, damit auch die Sympathie übereinstimmt. Auch wenn man nur Freund für einen Tag ist. Weitere Informationen unter welt.de.